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Margrith Brunner
auf Weltreise
Hier eine Zusammenfassung der
Berichte von Margrith Brunner über ihre Weltreise.
1. Teil -
Start in Australien
Am 01. März 2010 Ankunft in Sydney. Der Shuttle Bus bringt mich wie
andere Reisende in die gewünschte Unterkunft. Mein kleines Lunch-päckli
geht in der grossen Kühlschrank-front, zwischen all den grossen blauen
und grünen Taschen verloren. Treffe noch Susanne, Benne und Michel,
sind drei von der Valiant, die auch durchs Land reisten.
Meine beiden Kolleginnen aus der Schweiz treffen ein und sind für vier
Wochen zusammen unterwegs. Sydney bietet so einiges, der Botanische
Garten mit den fliegenden Hunden, ist etwas grösser als die
Fledermaus. Der alte Stadtteil "The Rocks", am Darling Harbour oder
am Circular Quai entlang flanieren.
Im Wildlife Park die ersten
Kontakte mit der australischen Tierwelt und im Aquarium die Fischwelt
bewundern. Einen Abstecher in die Blue Mountains, fahren durch eine wunderbare
Landschaft, vorbei an grossen Obstplantagen. Die Temperatur sinkt, es
wird einiges kühler. In Katoomba Ausblick über das Jamson Valley, mit
der eindrucksvollen Felsformation, "Three Sister" leider, verstecken
sich diese im Nebel. Eine Fahrt mit der Scenic Railway
führt steil hinunter in die Schlucht. Es handelt sich um eine
ehemalige Kohlentransportbahn. Mit der Gondel wieder hinauf. Eine
Weinprobe im Hunter Valley. Einen Abstecher an den wunderbaren Strand
von Anna Bay. Mit dem speziellen Fahrmobil geht es mitten durch die
Sanddünen. Zwischen den Sandhügeln verbirgt sich eine verlassene
Stadt, "Tent City", Stadt der Armen. Die Häuser bestehen aus Blech.
In Sydney nehmen wir unser Mietauto in Empfang. Wir fahren durch Orte
wie Wollogong, Goulburn, Gundagai, Wagga Wagga, Yarrawonga, Bendigo
und Melbourne.
Die Stadt lassen wir hinter uns und kommen in die wunderschöne
Gegend von Moss Vale. Der Highway ist auch nicht ohne, auf dem
Pannenstreifen fahren Fahrradfahrer, angeblich erlaubt! Die Ausfahrt
ist links wie rechts vorhanden. Beim Rechtsabbiegen überquert man die
entgegenkommende Fahrtrichtung! In Yass sind an den Brückenpfeilern
Aboriginie Wandmalereien zu sehen. Eine kurvenreiche Bergstrasse führt
in die Snowy Mountains, ist Australiens Skigebiet. Eine grosse
Papageienschar (Kakadu/ Ghala) begleiten uns während den Fahrten. In
der Umgebung von Yarrawonga steigen Rauchwolken auf. Die Farmer
brennen die abgemähten Felder nieder. Nach sechs Tagen erreichen wir
Melbourne. Betrifft Auto und Strassenbahn, eine berüchtigte und
verwirrende Verkehrsregel bietet der "Hook Turn" im
Stadtzentrum.
An der Great Ocean Road entlang, die Küsten-strasse ist sehr
kurvenreich. Durch den Ottway National Park und erreichen die zwölf
Apostel. Fahren über den Vulkankrater von Monte Rosa, von hier oben
bietet sich ein wunderbarer Ausblick über die Weite und Fläche dieses
Landes. Am Himmel zieht ein Adler seine Kreise und im hohen Gras
versteckt sich ein Känguru, auf den Feldern picken Emus. Ein Picknick
im Grampians National Park, die Rosellas (Papagei) leisten uns
Gesellschaft, ein Kookaburra beobachtet uns. Ein Abstecher zu
dem Mackenzie Wasserfall und früh am Morgen einen Blick über das
riesige Nebelmeer. Die Wimmera ist die Gegend der grossen
Weizenfeldern. Die grossen Weingebiete sind in den Orten von
Penola/Naracote und Padaway, Reben soweit das Auge reicht. Die
Temperatur steigt, wird heisser und die Landschaft verändert sich,
dürr und karg, ausgetrocknete Seen. (Salzsee) Ankunft in Murry Bridge,
das Thermometer zeigt 37 Grad an. (17.00 Uhr) im Hochsommer kann es um
50 Grad heiss werden!
Erlebt auch Ueberraschungen in der Unterkunft, die Kakadus
warten und möchten gefüttert werden, oder eine andere hat eine
Hausmaus, die gemütlich durch Küche und Haus spaziert. In Halls Cap,
ums Cottage herum, auf der Wiese sonnen und ruhen sich Kängurus aus.
Noch über die Adelaide Hills, erreichen den Flughafen und geben unser
Auto zurück. Für ein paar Tage trennen sich unsere Wege und treffen
uns nochmals in Perth. Einen Tree Top Walk, in Valley of the
Giants, sich zwischen und über den Wipfeln der Riesenbäume bewegen.
Eine magische Fahrt durch das Swan Valley. In Nambung National Park,
fotografieren der verschiedenen Formen der Kalksteinsäulen, den
Pinnacels. Die beiden verlassen mich und kehren in die Schweiz zurück.
Mache einen Abstecher auf die Rottnest Insel. Von Perth aus
dauert die Fahrt mit dem Schnellboot ca. zwei Stunden. Die Insel ist
autofrei und bietet schöne Buchten und Strände. Auch die Quokkas leben
auf der Insel, wie ein Känguru nur viel kleiner.
Da meine nächste Tour aus Adelaide startet, muss ich wieder zurück.
Nehme diesmal den Zug. Die Strecke Perth/ Adelaide mit dem Indian
Pacific dauert etwas über 40 Stunden, verbringe also auch zwei Nächte
im Zug. Das grosse Gepäck wird abgegeben, von der Zugführung erhalten
wir noch einige Informationen. Bei offiziellen Halten, beim
Aus- und wieder Einsteigen muss man sich melden, sollte der Sitznachbar
fehlen, sofort die Zugbegleitung informieren. Es fährt nicht jede
Stunde ein Zug durch die Wüste. Im Zugabteil sind Duschen vorhanden, in
einem anderen gibt es ein kleines Restaurant. Die Wagen werden
abgeschlossen. Der Zug ist nicht schnell unterwegs und hat viele
Stopps, aber nicht für die Passagiere, er muss die entgegenkommenden
Güterzüge abwarten. Durchqueren die endlose Wüste, ab und zu an einsamen
Häuser vorbei. Ein Kamel irrt durch die Landschaft. In der
Morgendämmerung, irgendwo auf der Strecke, warten Farmer am
Lagerfeuer, in Wolldecken eingehüllt, bringen sie Passagiere zum Zug
oder holen sie ab. Der Zug ist voll besetzt. Trotz langem sitzen war
es ein einmaliges Erlebnis.
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